Gemeinsam Engagement in Hamburg stärken – ehrenamtlich aktiv für Corona Betroffene

Jetzt ist die Zeit füreinander da sein. Ist es der ältere Nachbar, der Einkäufe benötigt? Eine Kleinkünstler*in, der gerade die Einkünfte wegfallen? Die Freund*innen, die Kinderbetreuung brauchen? 

Das Coronavirus hat Deutschland erreicht und in einen Ausnahmezustand versetzt, wie ihn wohl keine*r von uns je erlebt hat. Wie lange Corona noch unseren Alltag bestimmen wird, ist völlig offen.  Es gibt viele Wege sich gerade jetzt solidarisch zu verhalten. Wir haben hier einige Möglichkeiten und Kontaktstellen zusammengestellt.

Um die Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) zu vermeiden, werden Quarantäne-Maßnahmen getroffen und fast jede*r soll möglichst zu Hause bleiben. Alle müssen umdenken – und der engagierte Alltag kann nicht bleiben, wie er ist.

Aber es gibt dennoch viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren:

Das neue Hilfe-Telefon 040-4 28 28 8000 unterstützt Sie dabei, in Zeiten von Corona ihren Alltag zu organisieren. Die Mitarbeitenden vermitteln Hilfe bei Einkäufen oder Botengängen und haben ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Beratungen können auch in Englisch, Farsi, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch vermittelt werden. Unter der Hotline-Nummer können sich aber auch Menschen melden, die helfen wollen. Sie werden dann an die Freiwilligenagenturen weitervermittelt. Besonders richtet sich das Angebot an SeniorInnen.

Ich möchte mich während der Pandemie freiwillig engagieren. Worauf muss ich dabei achten? 

Auch Ihr Ehrenamt ruht oder Sie haben jetzt Zeit und Lust sich für andere zu engagieren? Hier ein paar „Regeln“:

  • Lokal – Vermeiden Sie weite Wege, helfen Sie in Ihrer Nachbarschaft, zum Beispiel Ihren Haus-Mitbewohner*innen. 
  • Konsistent – Helfen Sie wenigen, aber das konsistent. Suchen Sie zum Beispiel eine Familie und helfen Sie nur dieser. Idealerweise sollte das freiwillige Engagement sich auf wenige Menschen konzentrieren. Das heißt, sich NICHT in großen Gruppen engagieren, sondern lieber wenigen Menschen nacheinander helfen und das konsistent. 
  • Distanziert – Treffen Sie sich nicht mit anderen Menschen außer denen, denen Sie helfen wollen und haben Sie keinen direkten persönlichen Kontakt mit Personen in Quarantäne! Werden Sie in Ihrem Quartier aktiv – bieten Sie z.B. Ihre Unterstützung mit einem Aushang im Treppenhaus oder am nächsten Laternenpfahl an. Dabei sollte immer ein Abstand von ca. 1,50 bis 2,00 Metern eingehalten werden. Hinzu kommen die allgemeinen Hygieneregeln wie Niesen in die Ellenbogenbeuge und intensives, häufiges Händewaschen. Zu Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollte man KEINEN unmittelbaren Kontakt, sondern nur per Telefon oder E-Mail haben.  

Wer älter als 60 Jahre alt ist, gehört zur Risikogruppe und sollte deshalb in jedem Fall zuhause bleiben und sich NICHT im öffentlichen Raum im direkten Kontakt engagieren, sondern selbst die Hilfe von freiwillig Engagierten annehmen – oder sich auf digitalem Wege engagieren. 

Bitte denken Sie daran, es geht bei aller Hilfe auch um Eigenschutz und den Schutz anderer Personen. Solidarität ist uns wichtig, aber nicht Aktionismus, sondern sicheres Engagement mit Blick auf das Notwendige! 

Das oberste Gebot: Sich selbst und andere schützen 

  • Eine der besten guten Taten derzeit: Beherzigen Sie die allseits kommunizierten Schutzmaßnahmen (Händewaschen, Abstand halten, Hustenetikette). Mehr Informationen hier. Und weisen Sie andere darauf hin, das auch zu tun. Infografiken dazu finden Sie hier
  • Klären Sie für sich selbst, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören, aus einem Risikogebiet kommen oder im schlimmsten Fall an Covid-19 erkrankt bzw. mit dem Virus infiziert sind. 
  • Ob man sich selbst angesteckt hat, kann am besten ein Arzt herausfinden. Wie man genau vorgeht, um einen Verdacht abzuklären, zeigt ein Flussdiagramm hier
  • Halten Sie sich an die entsprechenden Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und an die Anweisungen der zuständigen örtlichen Behörden. 
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle. 

Insbesondere werden junge Engagierte benötigt, die nicht zu den Risikogruppen gehören, um für mögliche Einsätze in ihrer Nachbarschaft aktiv zu werden: Dazu zählen u.a. Einkaufsdienste, Rezepte abholen, Apothekengänge, Hunde ausführen, Kontakt per Telefon oder online. Durch Corona werden viele Menschen, insbesondere die Risikogruppen, in ihrem Alltag stark eingeschränkt und können diese Tätigkeiten nicht mehr selbst erledigen. 

Kinderbetreuungsangebote werden von den Hamburger Freiwilligenagenturen und dem AKTIVOLI-Landesnetzwerk nicht koordiniert. Wir bitten alle Betroffenen sich darüber bei ihren Schulen und Kitas zu informieren. 

An wen kann ich mich wenden, um ein passendes Engagement für mich zu finden oder wenn ich Fragen zum Engagement habe? 

Wer eigenständig nach einem passenden Engagement für sich suchen möchte, kann sich im Internet über die Engagement-Datenbank der Hamburger Freiwilligenagenturen informieren unter https://www.freiwillig.hamburg/corona-hilfe.html , um dort ein passendes Angebot oder Hilfe zu finden. Die Freiwilligenagenturen arbeiten aktuell daran verstärkt kurzfristige Einsätze und Nachbarschaftshilfen zu vermitteln. 

Wenn in ihrer Nähe ein Bedarf für Unterstützung gemeldet wird, werden wir Sie nach der Online-Registrierung auf dem Portal telefonisch informieren. Dann erhalten Sie einen Zahlencode von uns, damit Sie sich bei der Kontaktaufnahme mit der hilfesuchenden Person „ausweisen“ können und deren Telefonnummer. Dann können Sie gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen. 

Bitte achten Sie darauf einen Sicherheitsabstand von 1 ½ Metern beim Kontakt mit den hilfesuchenden Personen einzuhalten. Einkäufe können vor der Haustür abgestellt werden. Bitte nehmen Sie auch kein Geld direkt in Empfang. Auch dies kann vorher abgelegt werden. Tiere können zur Übergabe kurz angeleint werden.

Die Sozialbehörde unterstützt diese Maßnahmen und bindet weitere zivilgesellschaftliche Akteure ein, um mit diesem Portal eine zentrale Stelle zu schaffen, über die Angebot und Nachfrage koordiniert werden können. 

In  jedem Hamburger Bezirk finden Sie eine Freiwilligenagentur, die aufgrund der aktuellen Situation vorerst bis zum 30. April 2020 ausschließlich Beratungen per E-Mail oder am Telefon anbieten kann. Wenden Sie sich auch gern telefonisch oder per Mail an eine Freiwilligenagentur, wenn Sie Hilfe benötigen oder geben möchten! Denn Ihr Engagement ist in vielen Bereichen auch in diesen Tagen unverzichtbar! 

Aktuelle Informationen und Hinweise zu den Rahmenbedingungen zum freiwilligen Engagement in Hamburg finden Sie auf den Webseiten der Sozialbehörde unter: https://www.hamburg.de/engagement  

Hilfegesuche von gemeinnützigen Organisationen

AWO Hamburg sucht Freiwillige zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen

Der AWO Landesverband Hamburg startet in der Coronakrise eine Hilfsaktion für ältere und hilfsbedürftige Menschen. Freiwillige können sich auf der Website des Landesverbandes unter www.awo-hamburg.de/miteinander registrieren, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund der Ansteckungsgefahr keinen Kontakt zur Außenwelt haben dürfen. In der Corona-Krise ist eines besonders wichtig: Solidarität mit Älteren und Hilfsbedürftigen. Deshalb sucht die AWO Hamburg Freiwillige, die isolierten Menschen, die nicht in der digitalen Welt zuhause sind, z.B. mit Telefonpatenschaften zur Seite zu stehen. Ein täglicher oder regelmäßiger Telefonanruf ist ein wichtiger Ankerpunkt für viele Abgeschirmte. Ein offenes Ohr über Sorgen und Nöte oder nur das einfache Gespräch über Alltägliches ist in diesen schwierigen Zeiten ein Zeichen der Solidarität.

Aktuell sucht insbesondere der Hamburger Tafel e.V. freiwillig Engagierte, die an den Ausgabestellen sicherstellen können, dass die Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden können. Bitte kontaktieren Sie die Hamburger Tafel direkt unter Tel. 040 / 300 60 56 02. Oder sonst gerne auch per E-Mail an info@hamburger-tafel.de , wenn das Telefon nicht besetzt ist.       

Nachbarn für Nachbarn in der Jarrestadt / Winterhude

Wer Hilfe braucht oder helfen kann, ruft bitte an!

040 – 27 844 688

a.bester@plietsch-hh.de

www.plietsch-hh.de // https://www.facebook.com/plietschjarrestadt/

Was können Sie jetzt einfach anbieten:

  • Einkaufen – Lebensmittel, Medikamente
  • Kinderbetreuung – möglichst nicht mehrere Kinder aus verschiedenen Familien gleichzeitig
  • Hausaufgaben- / Lernhilfe für ein Schulkind
  • Hundespaziergänge
  • Telefonate … einfach mal anrufen und Gespräche führen gegen soziale Vereinsamung bei Vermeidung persönlicher sozialer Kontakte.
  • Schreiben Sie mal wieder Postkarten und Briefe an Ihre Familien und Freund*innen.

Im Netz organisiert

Wir erleben jetzt gerade, was die Digitalisierung der Gesellschaft Positives bieten kann. Es gibt zunehmend Vermittlungs-Initiativen im Internet, die helfen, indem sie Hilfsbedürftige mit denjenigen verknüpfen, die gern helfen möchten. Einige stellen wir Ihnen hier vor:

nebenan.de – regional in Ihrem Stadtteil

https://nebenan.de/ 
Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist es wichtig, dass wir in der Nachbarschaft füreinander da sind. 
Möchten auch Sie Ihre Hilfe anbieten oder benötigen Sie Hilfe, weil Sie zu einer Risikogruppe gehören oder in Quarantäne zu Hause sind? Registrieren Sie sich und Sie können sich mit Nachbarn austauschen, die in Ihrer direkten Nachbarschaft im Umkreis von ca. 10 Gehminuten leben.


Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit – hamburgweit

http://www.diakoniehh.de/coronahilfe  
In Zeiten von Corona kann schnell Hilfe nötig sein. Freiwillige, die bereit sind, im Notfall insbesondere älteren, hilfsbedürftigen Menschen in Hamburg zu helfen, können sich ab sofort auf unserer Website registrieren. Registrierte Personen können im Falle eines Notstandes in Pflegeheimen und ambulanten Diensten unterstützen.
Die Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit koordiniert den Einsatz und wird sich bei Bedarf schnell und flexibel mit Ihnen per E-Mail in Verbindung setzen. 


Quarantäne-Helden – deutschlandweit nach Postleitzahlen sortiert

https://www.quarantaenehelden.org/#/
Wir sind Menschen. – In Zeiten der Not helfen wir uns. – Seien Sie ein Teil davon.
Ich möchte helfen … 
Viele Menschen befinden sich aktuell freiwillig oder notwendigerweise in häuslicher Quarantäne. Wenn Sie diesen Menschen helfen wollen, können Sie hier sehen, wobei Sie Mitmenschen in Ihrer Nachbarschaft unterstützen können!
Ich brauche Hilfe …
Wenn Sie gerade in häuslicher Quarantäne sind und Unterstützung bei Einkäufen, Botengängen oder Gassi gehen mit dem Hund benötigen, können Sie das hier Ihren Mitmenschen mitteilen!


Wir gegen Corona – deutschlandweit

https://www.wirgegencorona.com/
Wir sind alle Nachbarn – lasst uns helfen! Wir bringen Hilfesuchende und freiwillige Helfer aus der Nachbarschaft schnell und einfach zusammen. Einfach online anmelden und sobald zu Ihrem Unterstützungsangebot eine Anfrage in Ihrer Nachbarschaft besteht, bringen wir Sie zusammen. 

Einkaufshilfe Hamburg

https://einkaufshilfehamburg.wordpress.com

COVID-19 stellt auch Hamburg vor Herausforderungen und diese Entwicklung dürfte anhalten. Vorsichtig müssen insbesondere die „Risikogruppen“ sein, also über sechzigjährige oder immunsupprimmierte Mitmenschen. Daher wollen wir nun hamburgweit in den Stadtteilen Einkaufshilfen vermitteln. Hierbei übernehmen jüngere Personen den Gang zum Supermarkt oder zur Apotheke. In dem Abschnitt „Idee und Ablauf“ finden Sie weitere Informationen.
Zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen oder um Unterstützung zu bitten!

E-Mail: einkaufshilfe.hamburg@web.de
Telefon: 0157 337456 41 (14-18 Uhr)

2gather.jetzt – eine Hilfs-Plattform für Selbstständige und Klein-Unternehmer*innen

https://2gather.jetzt

An wen richtet sich unsere Plattform ?

  • Kleine Unternehmen: Du hast z. B. ein kleines Unternehmern und bist durch COVID-19 direkt oder indirekt zu finanziellem Schaden gekommen.
  • Freiberufler*innen: Du bist ein*e Freiberufler*in egal in welcher Branche und hast durch COVID-19 erhebliche finanzielle Einbußen erlitten, egal ob durch eine eigene Infektion oder ausgebliebene Aufträge.

Was wir machen: Eine Plattform schaffen, um einen zeitgemäßen Austausch mit Experten und wirtschaftlich Betroffenen zu ermöglichen.Dahinter steckt kein Konzern, kein Profitdenken sondern nur der solidarische Wunsch, möglichst gut durch diese Zeit zu kommen.

Auch in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram können Sie mit den Stichworten „Coronahilfe Hamburg“ Ihre Unterstützungsangebote veröffentlichen oder auf Hilfeanfragen reagieren. Bei Facebook können Sie sich beispielsweise der Gruppe Corona Hilfe Hamburg“ anschließen.

Corona-Finanzhilfen für Vereine und NGOs

Die aktuelle Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie hat natürlich auch direkte Auswirkungen auf den Bereich der öffentlichen und privaten Fördermittel in Deutschland. Viele Mitarbeiter von Projektträgern sind verunsichert, was die Umsetzung von aktuell laufenden Fördermittelprojekten angeht, die nicht wie geplant durchgeführt werden können. Zudem sind  aktuelle Fördermittelausschreibungenbetroffen.

Viele Organisationen insbesondere aus dem Kultur- und Sozialbereich stehen zusätzlich vor existenziellen Herausforderungen. Laufende Einnahmen durch Konzerte oder Theateraufführungen fallen weg oder soziale Dienstleistungen können nicht erbracht werden. Neben den Organisationen sind auch viele Soloselbstständige wie Künstler*innen, Autor*innen, Musiker*innen oder Therapeut*innen betroffen.

Von der Politik wird eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten zur Überbrückung der Corona-Situation verabschiedet, aber es ist häufig unklar, was sich davon auch für nicht gewerbliche Unternehmen und Organisationen nutzen lässt.

Hier finden Sie wichtige Informationen und Kontaktstellen:

https://blog-foerdermittel.de/2020/03/aktuelles-vom-foerdermittelmarkt-fuer-gemeinnuetzige-organisationen-angesichts-von-covid-19/

Bleib zuhause – und helfe trotzdem

Zuhause bleiben ist gerade das Beste, was wir tun können. Neben Hände waschen und aufzuhören, Klopapier zu kaufen. Doch auch von zuhause aus kannst du dich solidarisch zeigen und mit ganz kleinen Dingen ganz viel tun, um Nachbar*innen, lokale Restaurants & Cafés, kleine Geschäfte und Künstler*innen zu unterstützen. Hier ein paar Tipps:

Das Freiwilligen Zentrum Hamburg kümmert sich zurzeit darum, Engagementmöglichkeiten, die von zu Hause aus durchzuführen sind, bei den Einrichtungen und Initiativen zu erfragen.
Beispiele: Websites entwickeln oder Schals und Mützen für Obdachlosen-Projekte stricken. Mehr dazu können Sie in Kürze auf der Website des Freiwilligen Zentrums finden. http://www.freiwilligen-zentrum-hamburg.de/beratungen/  

Das Nicht-Festival des Jahres in Hamburg: „Keiner kommt, alle machen mit“ am 12. Mai 2020. 

Ein virtuelles Solidaritätsfestival, initiiert vom gemeinnützigen Verein MenschHamburg e.V., bei dem viele namenhafte Künstler*innen, wie Madonna, Ed Sheeran, Rita Ora und viele mehr NICHT kommen. Passend zur Aktion, finden Sie alle Infos in dieser ersten gesungenen Pressemitteilung überhaupt: https://www.youtube.com/watch?v=hdSoRjKml5A. Alle weiteren Infos zur Aktion sowie Tickets für das Nicht-Festival gibt es jetzt unter: www.keinerkommt.de

Bitte nutzen Sie Ihre Kontakte in diesen Zeiten für die Hamburger Kultur & posten und teilen Sie dieses Projekt auf allen Kanälen. Unsere Hashtags sind: #keinerkommt #kulturtrotztcorona #bleibtzuhause #KKAMM (Keiner kommt, alle machen mit)

Restaurantgutscheine kaufen und Google-Bewertungen schreiben

Es wird eine Zeit nach Corona geben, in der wir alle wieder gemeinsam beim Lieblingsitaliener sitzen oder im kleinen Café nebenan Apfelkuchen schnabulieren. Doch damit diese Lokale bis dahin überleben können, müssen wir sie jetzt unterstützen. Deswegen: Kauft Gutscheine eurer Lieblingsrestaurants – damit bleiben sie aktuell geschäftsfähig und ihr könnt euch nach der Krise freuen!
Wenn das gerade keine Option ist, könnt ihr ihnen sogar noch einfacher helfen: Schreibt positive Google- oder Yelp-Bewertungen und ladet dort auch Bilder eures letzten Besuchs hoch – endlich eine gute Verwendung für die ganzen Essensfotos. So verirren sich in ein paar Monaten leichter neue Kund*innen in euer Lieblingsrestaurant.

Hier eine Liste von Läden, die ihr unterstützen könnt. Vieles geht auch per kontaktloser Abholung. #shoplocal. #SupportYourLocalBusiness

https://docs.google.com/document/d/1_74E6fCUdunWiazk37reod2KadnTwvdugFbaCqHXI0U/mobilebasic#

A propos Gutscheine…

Das gleiche gilt natürlich für kleine Geschäfte in deinem Kiez oder deiner Stadt: die Buchhandlung, der Schreibwarenhändler, der Friseurladen, das Tattoo-Studio, der Blumenladen. Auch sie sind auf ein reges Sozialleben und Laufkundschaft angewiesen und werden in der nächsten Zeit Verluste machen. Mit Gutscheinen für dich selbst oder zum Verschenken kannst du ihnen helfen, die schwierigen Zeiten zu überbrücken. Google-Bewertungen helfen diesen Läden übrigens genauso!

Endlich mal wieder ein Buch lesen

Seit die Leipziger Buchmesse abgesagt wurde, haben viele junge, neue Autor*innen Angst um ihren Lebensunterhalt. Sie können ihr Buch nicht präsentieren, ihre Lesereisen wurden auch abgesagt und viele Einnahmen brechen ihnen weg. Dabei haben wir alle jetzt so viel Zeit zu lesen! Schaut also doch einfach mal, ob euch irgendwelche Neuerscheinungen der letzten Wochen zusagen. Und wenn ihr das ganze als E-Book kauft, muss sogar absolut niemand das Haus verlassen.

Das Ticket einfach nicht zurückgeben

Klar ärgert man sich, wenn ein lang geplantes Konzert oder ein Theaterstück jetzt nicht stattfinden kann. Schließlich habt ihr vor Monaten voller Vorfreude die Tickets gekauft! Viele Veranstalter*innen werden jetzt auf euch zukommen und euch ihre Rückgabe- und Rückerstattungsoptionen mitteilen. Aber wie wäre es, wenn ihr das einfach nicht in Anspruch nehmt? Denn was für dich 30 € sind, die du eh schon ausgegeben hattest, sind aufgerechnet auf 1.000 Menschen für eine Veranstaltung ganz schnell 30.000 €, die fehlen, um Musiker*innen, Veranstaltungstechniker*innen und die Kultureinrichtung und ihre Angestellten zu bezahlen. 

Spende für Nothilfe

Auch mit Spenden kann jede*r von uns einiges bewegen und helfen, die Folgen der Pandemie abzumildern und bei der Bewältigung der Krise zu helfen. Vor allem Kultureinrichtungen, Nachbarschaftshilfen und Hilfsangebote für Obdachlose sind jetzt dringend auf Unterstützung angewiesen.

Hilf anderen mit einer Spendenkampagne

Zahlreiche Menschen sind jetzt auf Unterstützung angewiesen. Das gilt auch finanziell, denn durch die Absage von Konzerten, Lesungen, fehlendem Laufpublikum bricht gerade vielen Kleinunternehmer*innen und Kulturschaffenden von einem auf den anderen Tag ihr Einkommen weg. Auf betterplace.org kannst du Spendenkampagnen für sie anlegen und gemeinsam mit Freund*innen für sie sammeln.

Service-Telefone für Hilfesuchende

(Quarantäne-Betroffene, Opfer häuslicher Gewalt, vereinsamte Menschen etc.)

KISS – Hilfetelefon: (Mo-Do, 10-18 Uhr) unter 040 / 39 57 67 / https://www.kiss-hh.de/nc/startseite.html

Übersicht für Hilfe für obdachlose Menschen: https://www.strassenhilfe-hamburg.de/corona-news/

Hilfe-Telefon – Gewalt gegen Frauen: 08000 / 116 016

Gemeinschaft Online: Service Telefon 0717 / 29340048 (Bundesweit verfügbar)

Silbernetz (einfach mal reden): https://www.silbernetz.org/ (Telefon bundesweit: 0800 4 70 80 90)

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Sie kennen weitere Initiativen / Plattformen? Schicken Sie uns entsprechende Informationen an info@aktivoli.de und wir können diese zusätzlich hier vorstellen.

Quellen: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration; betterplace.org; Engagementlotsen Hamburg; nebenan.de;

Die Stimme des Engagements in Hamburg

Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk macht sich stark für bürgerschaftliches Engagement in Hamburg. Wir wollen es noch sichtbarer machen, aufwerten, dafür werben und es vernetzen.

Wir unterstützen Freiwillige, Freiwilligenorganisationen und –projekte, engagierte Firmen sowie Schulen und Hochschulen. Gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Wirtschaft gestalten wir die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement.

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